Heute haben wir das ueberfuellte Phnom Phen hinter uns gelassen. Die Feierlichkeiten zum Wasserfest haben die Stadt unglaublich lebendig und bunt, aber gleichzeitig auch unglaublich voller Menschen gemacht. Anders als in anderen asiatischen Stadten hatten wir jedoch immer das Gefuehl sicher unterwegs zu sein. Und das selbst noch, als an der Uferpromenade in einer Menschenmenge nichts mehr vor oder zurueck ging - und wir mitten drin. Meine Erklaerung dafuer ist der kaotische Stassenverkehr. Die kucken sich einfach die gelassene Art und Weise der Moto-Fahrer ab und irgendwie geht es dann doch alles gut und irgtendwann auch wieder vorwaerts....
Am fruehen Nachmittag sind wir nach 6-stuendiger Busfahrt in Siem Reap angekommen. Hier merkt man schon deutlich den Aufschwung, den der Tourismus dem Land bereits beschert hat. Es gibt ploetzlich schicke Bars und Restaurants und auch die Edel-Hotels koennen mit westlichem Standard locker mithalten. Leider schlaegt sich das ueberall auch ein wenig auf die Preise nieder. Aber wollen wir uns mal bei 2,50 Dollar fuer ein leckers Abendessen mal beschweren ;-)
Direkt auf dem Weg zum Hotel hatten wir ein riesen Glueck mit unserem Tuk-Tuk-Fahrer. Ein junger Typ, der sehr nett aber ganz unaufdringlich (eine Tugend, die den Tuk-Tuk-Fahrer in der Regel gaenzlich fehlt) zunaechst sicher in Hostel gebracht hat um dann auch noch einen fairen Preis fuer eine Ganztagestour morgen zu den Tempelanlagen gemacht hat. Wenn er jetzt auch noch wie besprochen morgen frueh um 5:15 vor dem Hostel steht, ist alles einfach bestend gelaufen. Aber man soll den Abend ja nicht vor dem morgen loben ;-)
Von Angor Wat, Angkor Thom und vielem mehr berichten demnaechst an dieser Stelle.
Der Rumtreibaer und der Urlaubaer
Montag, 22. November 2010
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